Der Slam 2013

Der U20-Slam

2013 wird der U20-Slam für Teilnehmer bis 20 Jahre erstmals als eigenständige Veranstaltung stattfinden.

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Um dem U20-Wettbewerb den angemessenen Rahmen zu geben, wird er in diesem Jahr nicht mehr in den National eingebettet, sondern bekommt seine ganze eigene Plattform. Vom 18. bis zum 22. September ist Kiel Gastgeber des U20-Slams.

Wir können den Besuch nur empfehlen!

Zum 17. Mal treffen sich Poetinnen und Poeten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, um den deutschsprachigen Champion zu krönen.

Wie beim Poetry Slam üblich, müssen sie dabei drei einfache Regeln beachten:

  • Sie dürfen nur Texte, Gedichte etc. vortragen, die sie selbst erdacht haben
  • Sie haben maximal 5 Minuten Lesezeit
  •  Sie dürfen keine Hilfsmittel wie Verkleidungen, Instrumente und dergleichen benutzen

Eine Publikumsjury vergibt Punkte von 1 (“Was sollte das denn jetzt bitte sein? Sprache war das jedenfalls nicht!”) bis 10 (“Ich will ein Kind von dir! Ach was, fünf Kinder! Und wir benennen sie nach deinem Text!”).

Gemeinsam slammen ist der Hammer

Neben dem Einzelwettbewerb kämpfen auch Slamteams um ihre Krone. Die Grundregeln sind identisch mit dem Einzel, nur das hier 2 bis 5 Poetinnen und Poeten gleichzeitig auf der Bühne stehen. Dadurch ergibt sich eine völlig eigene Art von Texten und Performances, mitreißend und dynamisch. Die jährliche SLAM-Meisterschaft ist die einzige Möglichkeit, so viele Teams in geballter Form zu erleben, denn bei den regulären Poetry Slams sind Teams zwar willkommen, aber aus logistischen Gründen eher selten.

Und wie sieht es mit dem Nachwuchs aus?

Erstmals wird 2013 der U20-SLAM vom regulären Wettbewerb abgekoppelt und findet vom 18.–21.09.2013 bei unseren Freunden in Kiel statt.

Warum ausgerechnet Bielefeld?

Die Entscheidung über zukünftige Austragungsorte wird gemeinschaftlich von Slammastern aus dem ganzen deutschsprachigen Raum getroffen. Im Rahmen des SLAM 2011 konnte die Stadt am Teuto mit ihrer Präsentation überzeugen.

Tatsächlich ist Bielefeld nach Weimar (1999) die kleinste Stadt, die deutschsprachige Slammeisterschaften ausrichtet. Frei nach dem Motto “Klein, aber knorke” kann Bielefeld bereits auf eine mehr als zehnjährige erfolgreiche Slamhistorie zurückblicken. 2002 gründete das Literaturtrio “Texteratur” den BUNKERSLAM im Jazzclub Bunker Ulmenwall, eine Reihe, die von Beginn an sehr erfolgreich war und einige Poeten hervorbrachte, die ihrerseits in der Slamszene für Furore sorgten und sorgen. Lesebühnen enwickelten sich aus der entstehenden Szene und weitere erfolgreiche Slams wie POETRY ALL STARS mit bis zu 600 Zuschauern, der KLEENE SLAM als Startbühne oder der HÖRSAALSLAM, der mit 1.500 Zuschauern einen regionalen Rekord aufstellte. 2010 schließlich fand die Landesmeisterschaft NRW SLAM in den Hallen des Theaterlabors statt, das auch die Basis des SLAM 2013 bildet.

Bielefeld punktet insbesondere mit der Nähe der Veranstaltungsorte. So ist gewährleistet, dass Zuschauer ebenso wie Künstler in kürzester Zeit zwischen den Locations wechseln können und nichts verpassen.